2026
Veranstaltungen für
Verantwortlich: Gregori Bernet
Bereitgestellt: 01.11.2024
Confessions of Innocents -
Bekenntnisse der Unschuldigen
84 Holzstatuen erinnern an die Opfer der Hexenprozesse im Kanton Zürich. Die Höhe jedes Denkmals steht für die Anzahl böser Taten, die der jeweiligen Person vorgeworfen wurden. Von 1487 bis 1701 wurden 79 Frauen und 5 Männer wegen unerwiesener Taten wie Wetterzauber oder Unzucht aufgrund erpresster Geständnisse zum Tode verurteilt. Die in den USA aufgewachsene Sarah Lebeck-Jobe, die Englische Literatur und Ehe- und Familientherapie studiert hat, würdigt mit ihrem Werk «confessions of innocents» das Leben der Gemarterten.
Die Denkmäler sind ab Montag, 3. November in der Reformierten Kirche Erlenbach ausgestellt. Am art & act Gottesdienst vom 17. November bietet sich die Gelegenheit, sich mit der Künstlerin am anschliessenden Apéro auszutauschen und Fragen zu stellen.
Brennholz aus den Wäldern Erlenbachs und Küsnachts und Schwemmholz aus dem Zürichsee stellen das Ausgangsmaterial - Symbole für die in Feuer und Wasser hingerichteten Opfer.
Der art+act Gottesdienst beschäftigt sich mit der Frage nach den Wurzeln solch moralischer Glaubenssysteme und der Frage nach Träger von Schuld und Unschuld. Was macht einen Menschen zur Hexe, einen anderen zum Richter? Die im Kunstwerk aufgeworfenen Fragen nimmt das Vokalensemble unter der Leitung von Andrea Fischer musikalisch auf. Es erklingen
a cappella Werke aus Zeiten der Hexenprozesse bis in die moderne Welt, welche sich mit (Frauen-)Gestalten besonderer Ausstrahlung, Wirkung oder Fähigkeiten auseinandersetzen.
Werke von Orlando di Lasso / Martin Romberg / Charles Villiers
Stanford / Devon Cole und Emily Drum.
Moderation: Pfrn. Stina Schwarzenbach,
Künstlerin: Sara Lebeck-Jobe
Musik: Vokalensemble Andrea Fischer.
Bekenntnisse der Unschuldigen
84 Holzstatuen erinnern an die Opfer der Hexenprozesse im Kanton Zürich. Die Höhe jedes Denkmals steht für die Anzahl böser Taten, die der jeweiligen Person vorgeworfen wurden. Von 1487 bis 1701 wurden 79 Frauen und 5 Männer wegen unerwiesener Taten wie Wetterzauber oder Unzucht aufgrund erpresster Geständnisse zum Tode verurteilt. Die in den USA aufgewachsene Sarah Lebeck-Jobe, die Englische Literatur und Ehe- und Familientherapie studiert hat, würdigt mit ihrem Werk «confessions of innocents» das Leben der Gemarterten.
Die Denkmäler sind ab Montag, 3. November in der Reformierten Kirche Erlenbach ausgestellt. Am art & act Gottesdienst vom 17. November bietet sich die Gelegenheit, sich mit der Künstlerin am anschliessenden Apéro auszutauschen und Fragen zu stellen.
Brennholz aus den Wäldern Erlenbachs und Küsnachts und Schwemmholz aus dem Zürichsee stellen das Ausgangsmaterial - Symbole für die in Feuer und Wasser hingerichteten Opfer.
Der art+act Gottesdienst beschäftigt sich mit der Frage nach den Wurzeln solch moralischer Glaubenssysteme und der Frage nach Träger von Schuld und Unschuld. Was macht einen Menschen zur Hexe, einen anderen zum Richter? Die im Kunstwerk aufgeworfenen Fragen nimmt das Vokalensemble unter der Leitung von Andrea Fischer musikalisch auf. Es erklingen
a cappella Werke aus Zeiten der Hexenprozesse bis in die moderne Welt, welche sich mit (Frauen-)Gestalten besonderer Ausstrahlung, Wirkung oder Fähigkeiten auseinandersetzen.
Werke von Orlando di Lasso / Martin Romberg / Charles Villiers
Stanford / Devon Cole und Emily Drum.
Moderation: Pfrn. Stina Schwarzenbach,
Künstlerin: Sara Lebeck-Jobe
Musik: Vokalensemble Andrea Fischer.


